Big-Mac-Index 2008

Am 24. Juli veröffentlichte The Economist den Big-Mac-Index 2008. Dieser Kaufkraftindex wird seit 1986 aus den lokalen Preisen des Big Mac in unterschiedlichen Ländern errechnet.


Der Big-Mac-Index ist ein internationaler Preis- und Kaufkraftvergleich, dessen Grundidee darauf basiert, dass der Big Mac in nahezu 120 Ländern dieser Welt mit identischen Zutaten produziert wird. Dieser Hamburger ist ein internationales Produkt, das allerdings nicht über Landesgrenzen hinweg vertrieben wird.

Jährlich errechnet The Economist die relative Kaufkraft (PPC = purchasing-power-parity) von etwa 120 Ländern anhand der lokalen Preise des Big Mac.

Die Big Mac PPC errechnet sich folgendermaßen: Man teilt den Preis eines Big Mac eines Landes (in US$) durch den Preis eines Big Mac in den USA. Ist der Big Mac PPC kleiner als der tatsächliche Wechselkurs einer Währung, so spricht man davon, dass die Währung unterbewertet ist. Ist der Big Mac PPC größer als der tatsächliche Wechselkurs, so liegt eine Überbewertung vor.

Nachfolgend ein Vergleich der beliebtesten Auswanderungs-Ziele 2007 der Deutschen anhand des Big- Mac-Index:

  • Schweiz: 6,36 US$
  • Vereinigte Staaten: 3,57 US$
  • Euro Region (€ als Währung): 5,34 US$
  • Polen: 3,45 US$
  • Vereinigtes Königreich: 4,57 US$
  • Kanada: 4,08 US$
  • Türkei: 4,32 US$
  • Australien: 3,36 US$
  • Russische Föderation: 2,54 US$
  • Norwegen: 7,88 US$
  • China: 1,83 US$
  • Schweden: 6,37 US$
  • Dänemark: 5,95 US$

(Quelle: The Economist: Big Mac Index)

Für den Euro-Bereich gibt The Economist den gewichteten Mittelwert der Big Mac Preise der Länder an, in denen der Euro die offizielle Währung ist.

Der Euro war im Juli gegenüber dem Dollar um 50% überbewertet.

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