Big-Mac-Index 2007

Das Wirtschaftsmagazin The Economist erhebt seit 1986 die lokalen Preise des Big Mac in unterschiedlichen Ländern. Daraus wird der Big-Mac-Index errechnet.


Der Big-Mac-Index wird oft als internationaler Preis- und Kaufkraftvergleich herangezogen. Der Big Mac ist ein stark standardisiertes Produkt und wird in etwa 120 verschiedenen Ländern aus den gleichen Zutaten produziert. Der Big Mac wird praktisch weltweit vertrieben, ohne dass der Hamburger zwischen den einzelnen Ländern gehandelt wird.

Jährlich errechnet The Economist den Big Mac PPC (purchasing-power-parity = Kaufkraftparität) für die einzelnen Länder. Der Big Mac PPC steht für die relative Kaufkraft einer Währung. Um den Big Mac PPC zu errechnen, wird der Preis eines Big Mac eines Landes (in US$) durch den Preis eines Big Mac in den USA geteilt. Ist der Big Mac PPC größer als der tatsächliche Wechselkurs, bedeutet das eine Überbewertung der Währung. Ist der Big Mac PPC kleiner als der tatsächliche Wechselkurs, wird von einer Unterbewertung gesprochen.

Nachfolgend ein Vergleich der Top 20 Ziele deutscher Auswanderer in 2006 anhand des Big-Mac-Index.

Preise des Big Mac 2007:

  • Schweiz: 5,05 US$
  • USA: 3,22 US$
  • Österreich: 3,88 US$
  • Vereinigtes Königreich: 3,90 US$
  • Polen: 2,29 US$
  • Spanien: 4,16 US$
  • Frankreich: 4,16 US$
  • Kanada: 3,08 US$
  • Niederlande: 3,84 US$
  • Türkei: 3,22 US$
  • Italien: 2,90 US$
  • Australien: 2,67 US$
  • Russland: 1,85 US$
  • Belgien: 4,42 US$
  • China: 1,41 US$
  • Schweden: 4,59 US$
  • Norwegen: 6,63 US$
  • Griechenland: 3,77 US$
  • Brasilien: 3,01 US$
  • Irland: 4,55 US$

Der Big-Mac-Index wurde in der Vergangenheit schon mehrfach kritisiert aber dieser Index stellt dennoch eine interessante Kennzahl für den Vergleich der relativen Kaufkraft in verschiedenen Ländern dar.

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