Auswandern nach Thailand

Flagge ThailandEin beliebtes Urlaubsland der Deutschen wird immer öfter auserkoren, um dorthin auszuwandern. Auswandern nach Thailand wird immer beliebter. Thailand mag für viele ein Traum sein, doch der ist sehr schnell ausgeträumt, wenn man die Bedingungen sieht. Allgemein wird nämlich davon abgeraten, nach Thailand auszuwandern.
Das große Problem heißt: Arbeitsgenehmigung. Diese ist nur zu bekommen, wenn man bei einer thailändischen Firma angestellt ist und dort mindestens 60.000 Baht verdient. Das entspricht in etwa 1.200 Euro. Das hört sich für europäische Verhältnisse nicht viel an, ist jedoch für thailändische ein Verdienst, der an der Spitze liegt und der hier sehr selten anzutreffen ist.

Will man es dennoch wagen, so braucht man für das Auswandern nach Thailand ein Visum. Das sogenannte „Non Immigrant“ Visum muss die Kategorie O (ohne Arbeit im Land) oder B (mit gültiger Arbeitsgenehmigung) aufweisen. Dieses Visum hat eine Gültigkeit von maximal einem Jahr, allerdings muss man sich alle 90 Tage an die Grenze begeben und einen neuen Stempel, der wiederum für 90 Tage gilt, holen. Nach Ablauf dieser Frist muss man sich erneut um ein Visum kümmern, das in den Botschaften in Deutschland, Singapur, Malaysia oder bei der Immigration in Thailand (nur mit gültigem Visum) beantragt werden kann. Für die Beantragung des Visums werden außerdem ein polizeiliches Führungszeugnis und ein Gesundheitszeugnis benötigt.

Theoretisch gibt es auch eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Residence Permit) für das Auswandern nach Thailand, allerdings kann dieses erst frühestens nach drei Jahren ununterbrochenen Aufenthalts beantragt werden und ist auf 100 Visa pro Land begrenzt. Zudem ist es mit 2.000 – 2.500 Euro extrem teuer. Rentner, die eine geregelte Rente aus Deutschland beziehen, können dagegen hier gut Ihren Lebensabend verbringen, da die Preise (noch) sehr niedrig sind.

Eine weitere Hürde ist die Sprache. Zwar kommt man mit Englisch recht gut über die Runden, doch ist es nicht verkehrt, auch ein wenig Thailändisch zu sprechen.

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