Auswandern nach Costa Rica

Auswandern nach Costa RicaDie Karibik ruft – aber nicht nur, um dort Urlaub zu machen. Viele, die schon mal in Costa Rica waren, haben sich in das Land in Zentralamerika verliebt und möchten dort für immer leben. Auswandern nach Costa Rica sollte gut überlegt und geplant werden. Von Schnellschüssen sollte man tunlichst absehen. Wer dennoch fest entschlossen ist, der muss beim Auswandern einiges beachten.

Man könnte annehmen, dass man für dieses Land zur Einreise ein Visum braucht. Dem ist aber nicht so. Wer bis zu 90 Tage im Land bleiben möchte, der muss lediglich einen gültigen Ausweis oder Reisepass vorweisen. Danach muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt werden. Diese beinhaltet ein Bewerbungsschreiben auf Spanisch. Dazu ist es sinnvoll, einen costaricanischen Anwalt zu konsultieren, da die Formalitäten vor Ort vorgenommen werden müssen. Zudem benötigt man einen internationale Geburtsurkunde, ein polizeiliches Führungszeugnis und ggf. eine internationale Heiratsurkunde (alles darf nicht älter als 6 Monate sein), 4 Passfotos und eine Kopie des kompletten Reisepasses.

Diese Aufenthaltsgenehmigungen sind in der Regel zeitlich begrenzt (Ausnahme: Verwandtschaft ersten Grades lebt bereits in Costa Rica) und können nur von folgenden Personen beantragt werden:

  • Fachkräfte und Wissenschaftler, die bei costaricanischen Firmen angestellt sind
  • Unternehmer und Angestellte im gehobenen Management
  • Studenten, Geistliche, Sportler, Auslandskorrespondenten
  • Investoren, die mindestens 200.000 US-Dollar investieren wollen
  • Rentner mit einer Mindestrente von 1.000 US-Dollar
  • alle Angehörigen dieser Antragsteller

Diese Aufenthaltsgenehmigungen können nach Ablauf in eine unbegrenzte Genehmigung umgewandelt werden. Man sieht schon, dass das Auswandern nach Costa Rica nicht ganz so einfach ist und dass man viel zu beachten hat. Was man zu alledem noch braucht, sind umfassende Kenntnisse der spanischen Sprache.

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