Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und positiver Wirtschaftsdaten sind im Jahr 2007 insgesamt 161.105 Deutsche aus Deutschland ausgewandert. Das sind 3,9% mehr als im Vorjahr (155.000).
Das Thema Auswandern aus Deutschland hat für die Deutschen nicht an Aktualität verloren und der Trend dürfte aufgrund der sich abschwächenden Wirtschaftsdaten wohl auch nicht gebrochen werden.
Die Reihenfolge der Top 3 Auswanderer-Ziele der Deutschen sind mit der Schweiz, den Vereinigten Staaten und Österreich unverändert zu 2006. Das Auswanderer-Ziel Polen hat allerdings das Vereinigte Königreich von Platz 4 verdrängt.



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Wie sehr kann man diesen zahlen trauen.
Laut schweizer Zahlen kamen 2007 40.941 Deutsche und laut statistischen Bundesamt gingen nur 23.459.
Soweit zum Thema traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.
Ich denke, hier will der Staat die reale Quote bewußt nicht bekanntgeben aus Angst zu einer Bevölkerungsflucht beizutragen. Wer gibt schon gerne zu, daß alle Fachkräfte wegsind.
Auf den ersten Blick differieren die deutschen und schweizer Zahlen erheblich.
Fraglich ist, ob die Zahlen wirklich vergleichbar sind. Bei den 23.459 (Statistisches Bundesamt) handelt es sich um Deutsche, die 2007 in die Schweiz gegangen sind. Addiert man die Nichtdeutschen, die aus Deutschland in die Schweiz gegangen sind hinzu, sind es schon 28.237.
2007 gab es wie jedes Jahr aber auch viele Rückwanderer. 6.860 Deutsche wanderten in diesem Zeitraum von der Schweiz nach Deutschland.
Ein weiterer möglicher Grund für die Abweichung könnte aber auch sein, dass sich in Deutschland nicht wirklich jeder Auswanderer abmeldet und sein Auswanderungsziel abgibt. D.h. evtl. konnten etliche Auswanderer nicht erfasst werden.
Fraglich ist auch, ob Saisonarbeiter (z.B. im Touristikbereich) gleichermaßen in deutsche und schweizer Zahlen einfließen.
Ich würde dazu raten, Zahlen nur zu vergleichen, wenn gesichert ist, dass den Zahlen identische Vorgehensweisen zugrundeliegen.